Orientierung für Ihren Immobilienkauf
Die wichtigsten Schritte zur Baufinanzierung
Der Weg ins Eigenheim ist für viele Menschen ein großer Schritt und bringt zahlreiche Fragen mit sich. Neben der Suche nach der passenden Immobilie spielt vor allem die Baufinanzierung eine entscheidende Rolle. Eine gute Planung hilft dabei, die Finanzierung langfristig tragfähig aufzubauen und den Überblick über alle wichtigen Schritte zu behalten.
Beim Kauf oder Bau einer Immobilie tauchen häufig Fragen auf: Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll? Welche Laufzeit passt zur Finanzierung? Wie hoch sollten Tilgung und monatliche Rate sein? Wer sich frühzeitig mit diesen Themen beschäftigt, schafft eine solide Grundlage für die eigene Immobilie.
Damit Sie den Ablauf besser verstehen, haben wir die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Baufinanzierung übersichtlich zusammengestellt. In acht Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie strukturiert von der ersten Planung bis zur passenden Finanzierung gelangen.
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01 | Erstberatung und Budgetplanung
Zu Beginn klären wir gemeinsam, welche Finanzierung zu Ihrer Situation passt und in welchem Preisrahmen Sie nach einer Immobilie suchen können.
- Wie hoch kann Ihre monatliche Rate sein?
- Wie viel Eigenkapital möchten Sie einsetzen?
- Welche Zinsen und Laufzeiten kommen infrage?
- Welche Förderprogramme können genutzt werden?
Zusätzlich profitieren Sie bei Bedarf von einem Netzwerk aus:
- Bausachverständigen
- Energieberatern
- Notaren
- Handwerkern
02 | Immobilie gefunden und Finanzierung abstimmen
Sie haben eine passende Immobilie gefunden und sich mit dem Verkäufer über den Kaufpreis geeinigt. Jetzt beginnt die konkrete Vorbereitung des Kaufs.
- Abstimmung der wichtigsten Kaufbedingungen
- Vorbereitung der Finanzierungsunterlagen
- Erstellung des Kaufvertragsentwurfs durch den Notar
Parallel wird die Finanzierung vorbereitet und alle relevanten Unterlagen geprüft.
03 | Darlehensvertrag prüfen und unterschreiben
Nach der Finanzierungszusage erstellt die Bank den Darlehensvertrag.
- Prüfung von Zinssatz, Laufzeit und Tilgung
- Gemeinsame Durchsicht aller Vertragsdetails
- Unterzeichnung des Darlehensvertrags
Nach der Unterschrift beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen.
04 | Notartermin und Kaufvertrag
Der Immobilienkauf wird beim Notar offiziell beurkundet.
- Unterzeichnung des Kaufvertrags durch Käufer und Verkäufer
Grundbuch
- Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch
- Bestellung der Grundschuld für die Bank
Damit ist der Erwerb der Immobilie rechtlich gesichert.
05 | Fälligkeitsmitteilung und Kaufpreiszahlung
Der Notar informiert Sie, sobald alle Voraussetzungen aus dem Kaufvertrag erfüllt sind.
- Mitteilung über die Fälligkeit des Kaufpreises
- DVorbereitung der Auszahlung der Finanzierung
Zahlung des Kaufpreises
- Weiterleitung der Fälligkeitsmitteilung an die Bank
06 | Auszahlung der Finanzierung
Nachdem alle Bedingungen erfüllt sind, erfolgt die Auszahlung der Finanzierung.
- Auszahlung des Darlehens durch die Bank
- Überweisung des Kaufpreises gemäß Kaufvertrag
- Abschluss des finanziellen Teils des Immobilienkaufs
07 | Übergabe der Immobilie
Nach Zahlung des Kaufpreises findet der Übergabetermin statt.
- Übergabe der Immobilie durch den Verkäufer
- Erstellung eines Übergabeprotokolls
- Dokumentation von Zählerständen und Zustand
Ab diesem Zeitpunkt können Sie Ihre Immobilie nutzen.
08 | Eintragung als Eigentümer
Zum Abschluss werden Sie offiziell als Eigentümer im Grundbuch eingetragen.
- Abschluss der formalen Eigentumsübertragung
- Bestätigung Ihrer Eigentümerstellung
Damit ist Ihr Weg ins Eigenheim vollständig abgeschlossen.
Finanzierung selbst berechnen
Baufinanzierungsrechner
Wichtige Kosten im Blick behalten
Diese Nebenkosten sollten Sie beim Immobilienkauf einplanen
Beim Kauf einer Immobilie entstehen neben dem eigentlichen Kaufpreis zusätzliche Kosten. Diese sogenannten Kaufnebenkosten sollten frühzeitig eingeplant werden, da sie einen wichtigen Teil der Gesamtfinanzierung ausmachen.
In der Regel liegen die Nebenkosten je nach Bundesland und Maklerbeteiligung bei etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises.
Typische Kaufnebenkosten sind:
- Grunderwerbsteuer: Diese Steuer wird beim Kauf einer Immobilie fällig und richtet sich nach dem Bundesland.
- Notarkosten: Der Notar erstellt den Kaufvertrag und kümmert sich um die rechtliche Abwicklung des Immobilienkaufs.
- Grundbuchkosten: Für die Eintragung ins Grundbuch und die Absicherung der Finanzierung entstehen Gebühren.
- Maklerprovision: Falls ein Makler beteiligt ist, fällt zusätzlich eine Provision an.
Worauf Käufer achten sollten
Häufige Fehler beim Immobilienkauf
Der Weg ins Eigenheim ist für viele Menschen eine der größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Eine gute Planung hilft dabei, typische Fehler zu vermeiden und die Finanzierung langfristig stabil aufzubauen.
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Budget zu optimistisch planen
Viele Käufer orientieren sich bei der Immobiliensuche an einem zu hohen Budget. Wichtig ist eine realistische Einschätzung der monatlichen Belastung und ausreichend finanzieller Spielraum.
-
Nebenkosten unterschätzen
Neben dem Kaufpreis entstehen zusätzliche Kosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten oder Maklerprovision. Diese sollten von Anfang an in die Planung einbezogen werden. -
Zu wenig Eigenkapital einplanen
Eigenkapital reduziert die Finanzierungssumme und verbessert häufig die Konditionen der Baufinanzierung. Wer ausreichend Rücklagen einbringt, kann langfristig stabiler finanzieren. -
Zinsbindung zu kurz wählen
Die Laufzeit der Zinsbindung hat großen Einfluss auf die Planungssicherheit. Eine passende Zinsbindung schützt vor steigenden Zinsen in der Zukunft.
Kontakt
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Häufige Fragen kurz beantwortet
Wie viel Eigenkapital braucht man für ein Eigenheim?
Viele Banken empfehlen, zumindest die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital zu finanzieren. Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto geringer fällt die Finanzierungssumme aus. In Schleswig-Holstein haben wir allerdings auch die Besonderheit, dass wir schon mit 7,5% Eigenkapital durch die Integration von Landes-/Bundesfördermitteln realistisch eine günstige Finanzierung aufstellen können.
Wie hoch sollte die monatliche Rate sein?
Die monatliche Rate hängt von Einkommen, Eigenkapital und Finanzierungssumme ab. Wichtig ist, dass die Rate langfristig gut tragbar bleibt und genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist.
Wie lange dauert eine Baufinanzierung?
Die Laufzeit einer Baufinanzierung liegt häufig zwischen 20 und 35 Jahren. Die Zinsbindung wird meist für 10, 15 oder 20 Jahre vereinbart.
Welche Förderprogramme gibt es für Immobilienkäufer?
Je nach Situation können verschiedene Förderprogramme genutzt werden, beispielsweise Programme der KfW oder regionale Förderungen für energieeffizientes Bauen oder Sanieren.
Welche Unterlagen werden für eine Baufinanzierung benötigt?
Für eine Baufinanzierung werden in der Regel Einkommensnachweise, Informationen zur Immobilie, eine Übersicht über Eigenkapital sowie persönliche Angaben zur finanziellen Situation benötigt.